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Ikarus-Pokal für F1E-Weltmeister Alexander Winker

Ikarus-Pokal für F1E-Weltmeister Alexander Winker

Mit der höchsten Ehrung, die im Freiflug in Deutschland vergeben wird, wurde Alexander Winker (Modellflug-Sportjugend Spaichingen) ausgezeichnet. Anlass war sein Sieg bei der Weltmeisterschaft 2025 im magnetgesteuerten Hangflug in Tschechien.

Im Alter von elf Jahren hat Alexander Winker mit dem Modellflug begonnen und betreibt ihn nun seit über 50 Jahren. Die ersten Flüge machte er bei Walter Müller von der damaligen BWLV-Modellflugschule in Spaichingen. Albert Riedlinger vermittelte ihm die Faszination des Hang-Freiflug. Alexander Winkers Söhne haben ab 2008 über viele Jahre hinweg an den meisten Welt- und Europameisterschaften teilgenommen. Solange beide bei der Jugend flogen, war er der „Testpilot“ und lernte dabei viel für seine späteren, eigenen Erfolge: sechs Deutsche Meistertitel, dreimal Sieger (2018, 2019, 2022) und weitere Top-Platzierungen beim Gesamt-Weltcup in F1E und schließlich der Höhepunkt, der Weltmeistertitel 2025. Seine Modelle entwickelt und baut er selber. War es früher der Magnetstab im Rumpfkopf, der das Ruder betätigte um das Modell auf Kurs zu halten, ist es nun eine Elektronik, die über einen Halbleitersensor das Erdmagnetfeld abtastet.

Im Rahmen der Ranglisten-Wettbewerbe am Himmelberg, organisiert von der LSV Roßfeld-Metzingen, überreichte der Vorsitzende des DAeC-Freiflugausschusses Bernhard Schwendemann Alexander Winker den schwergewichtigen Ikarus. Der Pokal stammt aus den zwanziger Jahren und wurde damals vom Deutschen Luftfahrtverband vergeben. Dann war er lange verschwunden und wird seit 1984 jährlich für hervorragende Leistungen im Freiflug vergeben.